Ortsportrait

Allgemeine Angaben

Die Gemarkung Cramberg umfasst insgesamt 525 Hektar.

Waldfläche beträgt ca. 187 ha, hierin sind die gesamten Hanglagen zur Lahn einbezogen; die bewirtschaftete Nutzwaldfläche beträgt 104 ha. Der landwirtschaftlichen Nutzung unterliegen ungefähr 270 ha.

Das Dorf hat eine mittlere Höhenlage von 200 m über Meeresspiegel, der höchste Punkt auf der "Halbinsel" liegt 216 m über NN.

Die Lahn liegt ca. 100 m über Meeresspiegel; das Oberwasser an der Cramberger Schleuse hat 102 m, der Auslauf des Kraftwerkes liegt bei Normalwasser bei ca. 94 m über NN.

Die Lahn bildet auf einer Länge von 7,5 km die Gemarkungsgrenze, der Grenzverlauf ist in der Flussmitte. Die Grenze zur Gemarkung Steinsberg wird durch den jeweiligen Verlauf des Hellbaches gebildet.

Die Gemarkung hat als Besonderheit zwei kleine Exklaven, die keine räumliche Verbindung zum Rest der Gemarkung haben. Diese Exklaven sind von der Gemarkung Balduinstein/Schaumburg umschlossen; diese Flächen sind im Bereich des Jagdreviers nicht enthalten. Als Ausgleich hierfür ist eine besondere Jagdgrenze mit der Gemeinde Balduinstein vereinbart.

Die Cramberger Kirmesgeschichte und -fahnen von 1939 bis heute

Diese Zusammenstellung ist der Versuch, die Geschichte der Kirmesfahnen in Cramberg in Bildern zu dokumentieren.

 

Zur Kirmes des Jahres 2013 habe ich alle ehemaligen Kirmesburschen aufgerufen, ihre Fahnen zum Frühschoppen am Kirmessonntag mitzubringen.

 

Den älteren Kirmesburschen habe ich angeboten, die Fahnen künftig bei der Gemeinde im Dorfgemeinschaftshaus aufzubewahren.

 

Diese Fahnen sollen in Zukunft am Kirmessamstag und Kirmessonntag in der Turnhalle aufgehängt werden.

 

Am Sonntag konnten zum Frühschoppen bereits acht Fahnen an der Hallendecke angebracht werden.

 

Im Anschluss wurden drei weitere Fahnen an die Gemeinde übergeben.

 

Zu dem Platzkonzert auf dem Dorfplatz erschienen alle anderen (jüngeren) Kirmesburschen mit den Fahnen.

 

Danach hatte ich die Gelegenheit, alle Fahnen zu fotografieren, um dieses Dokument schaffen zu können.

 

Es ist heute nicht mehr festzustellen, seit wann es in Cramberg die Kirmes und die Kirmesburschen gibt.

 

Es heißt, dass in früheren Jahren die Kirmes immer am ersten oder zweiten Wochenende im September abgehalten wurde.

 

Dies scheint bis zum Jahr 1938 so gewesen zu sein.

 

Der Festwirt hatte beklagt, dass im September häufig kühle oder schlechte Witterung gewesen sei und eine Vorverlegung auf das erste Wochenende im Juli angeregt.

 

Offensichtlich fand die Kirmes 1939 erstmals im Juli statt.

 

Wäre es in diesem Jahr bei dem vorhergehenden Termin geblieben, wäre die Kirmes sicherlich wegen des Kriegsbeginnes ausgefallen.

 

Ich bin bemüht, weiterhin Informationen über die Geschichte der Cramberger Kirmes zu sammeln.

 

Vielleicht kann der eine oder andere mit Geschichten oder Bildern dazu beitragen.

 

Dies wird jederzeit gerne angenommen!

verfasst von Helmut Schöps

Zur Geschichte von Cramberg

Die urkundliche Erwähnung des Ortes Cramberg

 

Die älteste vorgefundene Urkunde über den Ort Cramberg stammt aus dem Jahre 1261.

Nach der Abfassung dieser Urkunde wird von dem darin genannten Ritter Heinrich, genannt Mul von Habenscheid, eine Urkunde seines Vaters vorgelegt, die seine Ansprüche bestätigt und mit dem Stempel und der Unterschrift des ehemaligen Abtes von Bleidenstadt Gottfried versehen ist.

Gottfried wird an anderer Stelle schon um 1170 genannt. Die von dem Ritter Heinrich vorgelegte Urkunde, in der Cramberg erwähnt sein muss, dürfte also etwa 100 Jahre älter gewesen sein.

Cramberg stand durch die Stifte und Klöster Prüm und Bleidenstadt von alters her in enger Verbindung zu Habenscheid; sei es kirchlich oder durch die vorhandenen Güter.

Habenscheid wird schon 790 unter dem Namen "Abothisscheid" erwähnt.

Es kann mit Bestimmtheit angenommen werden, dass aus dieser Zeit auch Niederschriften oder Urkunden über den Ort Cramberg vorhanden waren.

In einer Schrift aus dem Jahre 1779, der "Originum Nassoigarum Pars Prima Historica" wird im Zusammenhang mit anderen Orten im Einrichgau unter dem Jahre 1197 auch "Kramberc" genannt.

In der "Beschreibung des Herzogthums Nassau" des Dekan Christian Vogel aus dem Jahre 1843 ist Cramberg mehrfach erwähnt. Der Zusammenhang mit dem seit 790 nachgewiesenen Habenscheid wird herausgehoben; ein eindeutiger Nachweis für eine frühere Existenz von Cramberg ist hier aber nicht erbracht.

Die Urkunde von 1261 kann bestenfalls als die älteste vorgefundene Urkunde bezeichnet werden, sie kann aber nicht die älteste Urkunde Crambergs sein. Der Ort hat seinen Ursprung mit Sicherheit in weitaus früheren Jahren.

 

 

Die Cramberger Schule

Mit dem beginnenden 17. Jahrhundert wurden die ersten Volksschulen gegründet. Diese entstanden zuerst in den Städten, später dann in den Landgemeinden. Die Schulen unterstanden in dieser Zeit nicht dem Staat oder den Gemeinden sondern der Kirche. Schulgebäude kannte man in der damaligen Zeit noch nicht, in allen möglichen größeren Räumen oder sogar Wohnstuben wurde unterrichtet.In einem Protokoll des Staatsarchivs steht unter dem 7.6.1730: Bereits im Jahr 1710 hat der ältere Schulmeister Seybert erklärt, dass er die Schule nicht länger in seinem eigenen Hause halten könne und wolle, es sei ein übler Geruch und der Kinder seien zu viel. Der Schulmeister Simon Seybert erklärt 1720, dass er noch immer in seinem Elternhaus Schule halte, da in Cramberg kein Schulhaus vorhanden sei.Im Jahr 1736 wird ein Wohnhaus mit Stallungen, Garten und einer dahinter liegenden Hofraite "bis an die Schmiede" auf den heiligen Gärten für 80 Reichsthaler erworben. In diesem Gebäude ist fortan die Cramberger Schule eingerichtet. (Dieses Grundstück ist heute Hauptstraße 19)

1782 wurde in Cramberg eine neue Schule gebaut. Diese Schule befand sich vor dem Eingang zur Kirche und neben dem alten Backhaus/Rathaus an der Burgstraße. Das Gebäude wurde 1978 abgerissen; an dieser Stelle ist heute der Dorfplatz.

Etwa hundert Jahre später wurde eine neue, größere Schule mit zwei großen Unterrichtsräumen sowie zwei Lehrerwohnungen gebaut. Diese Schule fand Verwendung bis 1973, etwa zwei Jahre später wurden das Schulgebäude sowie das neu errichtete Lehrer-Wohnhaus von der Gemeinde verkauft.

Im Herzogtum Nassau wurde im Jahr 1813 die Oberleitung des Schulwesens den kirchlichen Behörden entzogen und der Regierung übertragen. Gleichzeitig wurden erstmals Prüfungen und Befähigungen für das Lehreramt verlangt. Die Führung von Schulchroniken wurde vorgeschrieben.

Die Grund- sowie die Hauptschule in Cramberg hatten Bestand bis zur Gemeindereform in Rheinland-Pfalz 1970. Ziel der damaligen Reform war es, die kleinen Dorfschulen in den einzelnen Orten aufzulösen und zu großen Schulen zusammenzuführen. Für Cramberg bedeutete dies, dass alle Schüler nach Diez fahren sollten; dort ist der Sitz der neu geschaffenen Verbandsgemeindeverwaltung, zu der auch die Gemeinde Cramberg gehört.

Wegen Überbelegung der Diezer Schulen wurde diese Eingliederung nicht verwirklicht. Die Cramberger Schüler sollten nunmehr in einer Übergangslösung in die neu gebildete Esterauschule in Holzappel eingeschult werden.

Am 1. August 1971 wechselten die Hauptschüler nach Holzappel, am 1. August 1973 folgten auch die Grundschüler. Heute, nach mehr als 25 Jahren ist von einer Übergangslösung keine Rede mehr und die Cramberger Schüler sind fester Bestandteil in der Holzappeler Schule.

 

 

Die Wandlung des Ortsnamens

 

1197 Kramberc 1261 Krampurg 1266 Crampurg
1328 Cromeburg 1336 Cramperg 1344 Cramburg
1417 Kramperg 1430 Crampirgk 1438 Krampersch
1455 Crambsbergk 1477 Krampurgk 1500 Cramperk
1561 Crambergk 1703 Kramperg 1733 Crambrich

Die häufige Formung des Namens im Mittelalter dürfte ihren Ursprung im Dialekt haben, eine einheitliche Schreibweise hatte sich zu dieser Zeit noch nicht durchgesetzt.

Erst im Jahre 1937 wird die amtliche Schreibweise auf den Namen Cramberg festgelegt; bis zu diesem Zeitpunkt wurde unterschiedlich Kramberg und Cramberg verwendet.

Die Herkunft des Namens ist nicht geklärt, es werden unterschiedliche Deutungen angeführt.

Wenig wahrscheinlich ist die Deutung Kramme = Krümmung; wegen der Krampenform des Lahnbogens, in dessen Mitte der Ort liegt.

Eine spätere Deutung war Krans, alter Name für Wacholder, offensichtlich wurde davon abgeleitet im 19. Jahrhundert das Wappentier Krammetsvogel (Wacholderdrossel) in das Gemeindewappen aufgenommen.

Möglich ist auch die Herkunft von dem Begriff Kram (Krämer = Händler). Vermutlich hatte Cramberg schon sehr früh einen Markt, der Name Märgärten oder Mergerten (Marktgärten) taucht schon in sehr alten Flurbezeichnungen auf.

 

 

Das Cramberger Wappen

 

Beschreibung aus dem Hessischen Ortswappenbuch
Die Ortswappen des ehemaligen Herzogtums Nassau- Nr 662:

Die Beschreibung des Wappens:
In Rot ein linkshin gewendeter goldener Krammetsvogel mit blauem Schnabel und blauen Füßen.

So der Schild in den Gemeindesiegeln des 19. und 20. Jahrhunderts, Farben ergänzt.
Es handelt sich um ein redendes Wappen.

Krammetsvogel ist die landläufige Bezeichnung der Wacholderdrossel.

Das alte Siegel des Gerichts Cramberg enthält einen Schild mit durchgehendem profiliertem Kreuz und in dessen zweitem Winkel ein Kreuzchen.

Es ist der abgewandelte westerburgische Wappenschild. Der Ort hat nämlich zur Herrschaft Schaumburg gehört, die den Grafen v. Leiningen-Westerburg zustand; und nachdem durch die Teilung von 1547 eine besondere Linie Leiningen-Schaumburg begründet war, ist das Siegel entstanden.

 

 

Die Kirche

Bereits 1319 ist eine Kapelle mit eigenem Geistlichen nachgewiesen; die zweite
Kapelle entstand 1516, die heutige evangelische Kirche 1791.

 

 

Die Crampburg

Im Jahre 1348 baute Ritter Heinrich von Crampurg in Cramberg eine Burg.

Diese Burg soll angeblich sehr klein gewesen sein, wie alle Burgen des niederen Adels der damaligen Zeit.

Der 30-jährige Krieg hat den Ort nicht verschont; die Burg wurde stark beschädigt und unbewohnbar.

Um 1634 haben die Spanier im Umkreis von Diez gelagert; dabei sollen viele Dörfer geplündert und vernichtet worden sein.

Die Cramberger Burg stand am Ende der heutigen Burgstraße. Die Mauerreste der Ruine sind im 18. Jahrhundert abgetragen worden, die dabei gewonnenen Bruchsteine wurden beim Bau der heutigen Kirche (1789 - 1791) mitverwendet. Letzte Überreste der Kellergewölbe sind bis in die heutige Zeit noch auffindbar.

 

 

Die Münzstätte

Cramberg war in den Jahren 1657 bis 1698 Prägestätte für eine Vielzahl von Silbermünzen. Die Herren von Schaumburg-Westerburg und Holzappel-Schaumburg ließen in Cramberg Gulden, Pfennige, Albusstrücke, Kreutzer und Batzen prägen.
Die Münzstätte ist nicht mehr erhalten, jedoch gibt es im Sammlerbesitz noch etliche Münzen.

Die Cramberger Münze

Im Jahre 1647 erhielt Peter Melander als Dank für seine Verdienste von Kaiser Ferdinand III die Bewilligung zum Bergbau, falls sich über kurz oder lang etwas dazu ergebe. Mit dieser Bewilligung wurde ihm gleichzeitig ein Münzrecht eingeräumt.

Infolge der kriegerischen Ereignisse wurde kaum Gebrauch gemacht von dem Recht; angeblich ist von den Prägungen nichts bekannt geworden. Im April 1657 wird ein Münzmeister Hettinger auf sein Amt vereidigt. Er schlug eine Vielzahl von Pfennigen, Weißpfennigen und Albus.

Ab 1683 wird der Münzmeister Conrad Bethmann aus Mecklenburg eingestellt. Die Prägungen hatten erhebliche Unzuträglichkeiten, die Münze stand fast ein Jahr still - die Frankfurter Juden wollten kein Silber mehr liefern. Eine kaiserliche Kommission führte im Jahre 1688 Vernehmungen durch, um die Unregelmäßigkeiten aufzuklären.

Als letzter Münzmeister mietete im Jahr 1696 Dietrich Zimmermann die Münze in Cramberg. Bereits ein Jahr später wurde er aufgefordert, sich vor der Kommission des Oberrheinischen Kreises wegen "Münzmalversation" zu verantworten. Seine Pacht lief 1698 ab. Die Tätigkeit der Münzstätte in Cramberg erlosch damit endgültig.

Nach mündlichen Überlieferungen soll die Münzstätte in einem kleinen Gebäude an der heutigen Oberstraße gegenüber dem alten Spritzenhaus gewesen sein. Dieses Gebäude war in massiver Bauweise errichtet. In den letzten Jahren fand es Verwendung als Hühnerstall, bevor es in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts abgerissen wurde.

Heute gibt es keine Hinweise mehr auf die Cramberger Prägestätte, Münzen jedoch sind noch vorhanden.

 

 

Das Wasserkraftwerk

1927 wurde das von den Main-Kraftwerken übernommene Wasserkraftwerk an der Lahn fertiggestellt, das noch heute zur Energiegewinnung der Region beiträgt.

Die Gemeinde liegt in der Lahnschleife „Cramberger Bogen“ rund hundert Meter über der Lahn (Höhenlage 200 m über NN).

Unter der Engstelle des Bogens wurde im Jahr 1926 ein Wassertunnel gebaut. An dem Auslauf steht das Wasserkrafwerk, das den Höhenunterschied des Wassers für die Erzeugung von Strom nutzt.

Seit 1862 fährt die Lahntalbahn durch den Cramberger Tunnel. Dieser Tunnel war mit seinen 732 Metern Länge viele Jahre der längste Tunnel in Deutschland.

 

 

Der Gabelstein

1932 hat der Cramberger „Club Gemütlichkeit" den herrlich gelegenen
Aussichtstempel auf dem Gabelstein errichtet; er ist heute noch beliebtes Ausflugsziel und bietet einen einzigartigen Blick in die Umgebung.

Die gesamte Gemarkung liegt im Naturpark Nassau. Der Bereich der stark zerklüfteten Felsen um den Gabelstein wurde zum Naturschutzgebiet Gabelstein-Hölloch erklärt.

Hier soll der vor Jahren abgewanderte Wanderfalke wieder seinen Lebensraum finden.

Die ruhige und von jeglichem Durchgangsverkehr abgeschiedene Lage des Ortes lädt zu Wanderung ein. Hierzu ist ein umfangreiches Netz an Spazier- und Wanderwegen vorhanden.

 

 

Höhlen in Cramberg

 

In früheren Jahren wurde in zahlreichen Cramberger Gruben Dachschiefer abgebaut, ebenso wurden Vorkommen von Eisenerz ausgebeutet. Heute wird in großen Mengen Quarzkies abgebaut.

Nähere Infos gibts bei dem Höhlenamateurforscher - Adolf Reinhardt

Zeittafel

 

 

 

 

 

 

1261

Älteste vorgefundene Urkunde, in der Cramberg
erwähnt wird

 

 

1319

Erwähnung Hof des H. Kabilsteyne gegenüber dem
Hofe in der Wydenahwe

10

06

1319

Ritter Marquard von Laurenburg (Wohnsitz in
Cramberg) stiftet einen Altar für die Kapelle in Cramberg (die Kapelle ist
wesentlich älter)

 

 

1348

Ritter Heinrich von Crampurgk errichtet eine Burg
in Cramberg

 

 

1448

Die Burg kommt in den Besitz der Adligen von
Staffel

 

 

1462

Das Rittergeschlecht derer zu Cramberg letztmalig
nachgewiesen

 

 

1563

In der Herrschaft Schaumburg wird die Reformation
eingeführt

 

 

1610

Die Gemeinde baut ein Pfarrhaus neben dem Kirchhof
(Kosten: 250 Gulden)

 

 

1622

In Cramberg werden die ersten Münzen geprägt,
Münzmeister Ayrer

 

 

1625

In Cramberg leben 25 Familien, Zahl der Einwohner
ist nicht erwähnt

 

 

1656

Gräfin Agnes, Witwe des Peter Melander, erwirbt
die Herrschaft Schaumburg

09

05

1657

In der Münze werden die Münz-Prägungen wieder aufgenommen

 

 

1678

Die Kirche Cramberg (Lutheraner) wird von dem
reformierten Hof von Schaumburg abgetrennt

02

08

1683

Der Schultheiß von Cramberg wird zum Wardein der
Münze ernannt

11

10

1698

Ende der Tätigkeit der Münzstätte Cramberg

 

 

1736

Die Gemeinde richtet die erste Schule ein.

(Kauf eines Wohnhauses mit Stall und Garten)
-heute Hauptstraße 19-

 

 

 

1782

Neubau einer Schule (vor der Kirche) -der Abriss
erfolgt 1978,

 heute
Dorfplatz-    2. Cramberger Schule  bis 1870

 

 

1788

Die Cramberger Feldflur wird vermessen und
niedergeschrieben

 

 

1791

Fertigstellung der Kirche in Cramberg

 

 

1798

Fürst Carl Ludwig hebt als erster Landesherr im
Nassauer Land die Leib-eigenschaft für die Herrschaft Schaumburg und
Grafschaft Holzappel auf

 

 

1800

  -1804
wahrscheinlich Bau des 2. Cramberger Pfarrhauses

 

 

1804

Pfarrsitz des Kirchspiels kommt nach Cramberg

31

07

1806

Durch Zusammenschluss verschiedener Fürstentümer entsteht
das "Herzogtum Nassau", dem auch die Schaumburg angehört

 

 

1817

Cramberg hat 468 Einwohner

01

01

1817

Die Gemeinde erhält von der Herrschaft Schaumburg
die zum Hofgut gehö-rende "Schäferwiese" zur Anlegung eines Begräbnisplatzes.
Ein Teil ist für die Schaumburger Hofdienerschaft vorbehalten. Zum Ausgleich
wird das Lindenstück der Schaumburger Gemarkung übertragen

um

 

1820

Beginn des Dachschiefer-Abbaues in Cramberg

 

06

1820

Erste Bestattung auf dem neuen Friedhof
(Schaumburger Teil)

 

 

1822

Die Pfarreien Cramberg und Schaumburg werden
wieder vereinigt

28

08

1823

Eröffnung und Einweihung des neuen Friedhofes,
(lt. Chronik)

gleichzeitig Schließung des bisherigen Kirchhofes
bei der Kirche

24

11

1828

Große Feuersbrunst in Cramberg, Ausbruch auf dem
Küppel

 

 

1833

Erste Feuerlöschspritze in der Gemeinde

 

 

1848

Herzögliches Gesetz: Juden müssen Familiennamen
(erbliche Namen) annehmen (Oldenburg seit 1832, Hessen seit 1841)

 

 

1850

Der Cramberger "Zehnte" wird abgelöst

15

07

1854

Zustellung des ersten Postbriefes in Cramberg über
das Postamt Limburg

 

 

1860

Neben dem Brandweiher wird die erste Wasserpumpe
gebaut, sie ersetzt die bisherige Ziehpumpe 
(andere Quelle: 1886)

05

07

1862

Erster Zugverkehr auf der Lahntalbahn durch den
Cramberger Tunnel

20

09

1866

Das Herzogtum Nassau wird dem Königreich Preußen
eingegliedert

01

10

1867

Der Unterlahn-Kreis entsteht aus den Ämtern
Limburg, Diez, Nassau und Nastätten. 
Limburg und Nastätten werden 1886 ausgegliedert.

 

 

1870

Bau der neuen Cramberger Schule -Hauptstraße
6-   3. Cramberger Schule (die alte
Schule wird Rathaus, später Gemeinde-Wohnhaus)

 

 

1875

In der Goss wird ein Stollen gegraben zur Erhöhung
der Wassermenge

01

07

1875

Gründung eines Viehversicherungsvereins für die
Gemeinde

 

 

1887

Gründung des Männergesangverein Concordia Cramberg

31

07

1898

Gründung des Turnverein Cramberg

01

12

1900

Kramberg hat 560 Einwohner in 96 Wohngebäuden.

526 evangelisch, 14 katholisch, 20 Juden

 

 

1902

Bau der Brücke nach Geilnau und der Umladestelle
in der Geilnauer Au

 

 

1902

Bau eines Gleisanschlusses von der Geilnauer
Brücke nach Balduinstein

 

 

1903

Einstellung des Fährbetriebes zwischen Geilnau und
Cramberg

 

 

1906

Am Gebück wird der Vicinalweg verlegt und neu
ausgebaut

19

03

1906

Einrichtung einer Sanitäts-Hilfsstation im Haus
des Pfarrer Holzhausen

 

 

1912

Der Händler Heymann Levita hat den ersten
Telefonanschluss in Cramberg, Amt Holzappel No. 3

 

 

1912

Die Gärtnerei Potthof in Hausen darf im Bereich
Prangerhof/Bocken Wasser entnehmen und mit einer Leitung nach Hausen fördern

11

02

1912

Die Gemeinde erwirbt in der Gemarkung Steinsberg
Grundstücke zur Erschließung eines Quellgebietes mit Wasserleitung

10

11

1912

Der Kriegerverein Cramberg erhält Erlaubnis zur
Anlage eines Schießstandes

 

 

1913

Pflanzung der Dorflinde „100 Jahre Befreiung von
der Leibeigenschaft“

 12

  -

1913

Bau der Wasserleitung in der gesamten Ortslage
sowie eines Hochbehälters, Kosten 62.250,-- RM

 12

  -

1913

Bau der Kanalisation in der gesamten Ortslage

23

07

1913

Die Gemeinde schließt mit der Main-Kraftwerke AG
einen Vertrag über die Lieferung elektrischer Arbeit für Licht-, Kraft- und
sonstige Zwecke

 

 

1914

Baubeginn der Straße nach Balduinstein.   1915 wegen Krieg abgebrochen

 

 

1919

Fertigstellung der Straße nach Balduinstein.
Jeder, der fahren kann, muss Steine in den Weg fahren

16

05

1920

Das Steine klopfen für die obere Dorfstraße ist
durch die Gemeinde zu machen

 

10

1920

Zusammenschluss des Turnverein und des Jugendklub
(Fußball) zum "Turn- und Sportverein Eintracht Cramberg"      (Bestand nur bis zum 25.11.1922)

 

 

1922

Gründung der Spar- und Darlehnskasse Cramberg,
vorwiegend Landwirte

05

06

1923

Erster Strom für die Gemeinde Cramberg,
Extra-Holzfällung zur Deckung der Kosten

 

 

1924

Das Gemeinde-Backhaus wird aufgestockt für das
Rathaus mit Sitzungsraum. Die alte Schule wird Miet-Wohnhaus

01

12

1924

Gründung einer Dreschgenossenschaft für die
Gemeinde

19

04

1925

Die Dreschgesellschaft erhält von der Gemeinde das
Gelände des ehemaligen Brandweihers zur Errichtung eines Maschinenschuppens

10

05

1925

Erster Fernsprechanschluss für das
Bürgermeisteramt Cramberg, Tel.Nr. 57

 

 

1926

Quelle in der Hehl wird gefasst. Mit einer Pumpe
wird die Fassung an das Wassernetz des Ortes angeschlossen, Zusatzversorgung
für das Ortsnetz

24

01

1926

Die Lahmayer-Werke erhalten die Genehmigung zum
Bau einer Feldbahn  Geilnauerberg -
Weiningen - Aspen - Langenberg

 

04

1926

Baubeginn an der Schleuse Cramberg, der neue
Wassertunnel zum Kraftwerk hat eine Länge von 607 m, mögliche Durchflussmenge
bis 45 m³/sec

28

08

1926

Der Turnverein weiht die in Eigenleistung
errichtete Turnhalle ein

 

 

1927

Die RWE bauen eine 220-KV-Strom-Überlandleitung
durch die Gemarkung

07

07

1927

Das Wasserkraftwerk wird um 11.30 Uhr in Betrieb
genommen

 

 

1929

Eröffnung der Lahn als Wasserstraße für größere
Schiffe

13

07

1930

Der Turnverein richtet das Gauturnfest aus

 

10

1931

Cramberg erhält eine eigene Poststelle
"Cramberg - Diez Land".

Vorher lautete die Post-Anschrift "Cramberg -
Post Balduinstein"

 

 

1932

Bau des Aussichtstempels auf dem Gabelstein durch
Mitglieder des Cram-berger Vereins "Klub Gemütlichkeit"

20

04

1934

Pflanzung einer neuen „Hindenburg-Eiche“ am 45.
Geburtstag Hitlers.

Die am 2.10.1917 (70. Geburtstag Hindenburg)
gepflanzte Hindenburg-Eiche war eingegangen.

 

 

1935

Abschluss der großen Konsolidation im gesamten
Gemeindebereich, Neuvermessung und „Aussteinung“ aller  Grundstücke, auch der Ortslage

 

 

1935

Der Gemeinde-Friedhof wird erweitert (Mauer aus
großen Bruchsteinen)

02

01

1935

In Balduinstein wird eine Schwesternstation
eingerichtet. Die Gemeinden Cramberg, Langenscheid, Geilnau und Schaumburg
werden angeschlossen

 

04

1935

Alle Wohngrundstücke erhalten neue
Hausnummern/Straßenbezeichnungen,

die bisherige fortlaufende Nummerierung wird
aufgehoben

27

06

1937

Sängerfest an der Turnhalle zum 50-jährigen
Bestehen des MGV Cramberg

18

01

1938

Die Schreibweise für den Ortsnamen wird amtlich
auf Cramberg festgesetzt.

06

02

1938

Der Gemeinderat beschließt, die Festlegung für den
Bau eines Kriegerdenk-males nochmals zurückzustellen

 

07

1939

Die Cramberger Kirmes findest erstmals am ersten
Wochenende im Juli statt

15

11

1942

Der Gemeinderat stimmt dem Kauf des Judenfriedhofs
zu

 

01

1944

Bau der Löschwasser-Zisterne (neben dem
Dorfgemeinschaftshaus)

18

05

1947

In Rheinland-Pfalz findet die Wahl zum ersten
Landtag des neu gebildeten Bundeslandes statt

19

07

1947

Der MGV beantragt bei der Militärregierung die
Wiederzulassung

 

02

1948

Die Eisenbahnbrücken sind noch zerstört, Abholzung
des Waldes unter dem Gabelstein, Abfuhr des Holzes mit Rollwagen durch den
Eisenbahn-Tunnel

09

04

1948

Der Turnverein beantragt bei der französischen
Besatzungs-Verwaltung die Wiederzulassung als "Spielverein
Cramberg"

01

12

1948

Erste Sitzung des Gemeinderates im neuen
Bundesland Rheinland-Pfalz

08

12

1948

Gründung der VdK-Ortsgruppe Cramberg

14

08

1949

Wahl zum ersten Bundestag der Bundesrepublik
Deutschland

22

06

1951

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Cramberg

03

03

1952

Die Gemeinde kauft 2 Grundstücke „Auf dem Trieb“
für einen Sportplatz

 

 

1953

Die Oberstraße wird ausgebaut (erstmals
Bordsteine)

31

01

1953

Gründung des Obst- und Gartenbauvereins Cramberg

01

06

1953

Wegen des schlechten Bauzustandes der Brücke
richten die Gemeinden Geilnau und Cramberg eine Fährverbindung ein. Die
Kosten für den Kahn werden je zur Hälfte von den Gemeinden getragen

 

 

1954

Gründung des Frauen- und Mädchenchors
Cramberg 

 

 

1956

Schaffung eines Neubaugebietes am südlichen
Ortsrand, Verkauf der ersten Baugrundstücke an der neuen „Wingertstraße“

07

09

1956

Der Gemeinderat beschließt einen Landtausch der
Pfarrgärten gegen ein Baugrundstück für den Bau des neuen Pfarrhauses

 

04

1957

Abriss des Leiterhauses neben dem Stollenborn

26

05

1957

Kreis-Feuerwehrtag in Cramberg, Fest von Samstag
bis Montag

01

11

1958

Einbau von Wasseruhren, erstmals Abrechnung nach
Verbrauch

07

11

1958

Die Prellball-Abteilung des Turnverein wird
gegründet

 

 

1959

Alle Seitengassen werden ausgebaut (Fa. Ohl, Diez)

12

04

1959

Weihe der drei Kirchenglocken (zwei neue aus der
Gießerei Rincker in Sinn, die Glocke aus dem Jahr 1922 wird im Ton
angepasst)                                                                                       

 

05

1959

Abriss der Brücke nach Geilnau

21

03

1960

Pfarrer Kuhmann gründet in Cramberg die
Frauenhilfe

13

04

1960

Der erste Kreis-Schlauchwagen kommt nach Cramberg
(Wohnort KFI)

 

 

1961

Der Postbezirk „22b“ wird abgeschafft. Cramberg
erhält die Postleitzahl 6251

26

08

1961

Richtfest des Feuerwehr-Gerätehauses (Benutzung ab
7.7.1962)

24

06

1962

Sängerfest mit großem Festzelt auf dem Sportplatz zum
75-jährigen Bestehen des Männergesangvereins

 62

  -

1963

Bau einer Öl-Fernleitung durch die Gemarkung,              dabei wird das große Kiesvorkommen
in der Heide entdeckt, (der künftige Nutzungsausfall wird mit 100.000 DM
entschädigt)

07

12

1963

Die Gemeinde richtet erstmals einen
Dorfgemeinschaftstag aus

 

 

1965

Die alte Dorflinde von 1913 (Ecke Hauptstraße/Eckerstraße)
wird gefällt

 ??

 

1965

Letzter Einsatz der Dreschmaschine, Verschrottung

22

04

1967

Einweihung des erweiterten (aufgestockten)
Feuerwehrgerätehauses, zugleich Rathaus für die Gemeindeverwaltung mit
Sitzungssaal für Gemeinderat

26

11

1967

Einweihung der neuen Friedhofshalle / vorher
Erweiterung des Friedhofes in die alte Lehmgrube und verschiedene vormalige
Gärten

 ??

 

1968

Gründung des Landfrauenvereins Cramberg

 

 

1969

Die Jugendmannschaft des Turnverein Cramberg nimmt
erstmals an den Deutschen Prellball-Meisterschaften teil und belegt dabei den
4. Platz

01

07

1969

Der Rhein-Lahn-Kreis entsteht aus den Kreisen
Unterlahn und Loreley

01

08

1969

Die Firma Grün erhält die notwendigen Genehmigungen
und beginnt mit der Ausbeute des Kiesvorkommens Heide

15

05

1970

Die Firma Dr. Bauer, Raunheim übernimmt die
Kiesgrube in der Heide

 

06

1971

Letzter Unterricht in der Hauptschule Cramberg

22

04

1972

Bildung der Verbandsgemeinde Diez aus 25 Gemeinden
und der Stadt Diez

 

06

1973

Letzter Unterricht in der Grundschule Cramberg

 

07

1973

Erstmals wird die Cramberger Kirmes vom Turnverein
in der Turnhalle ausgerichtet. Bisher war der "Fichtenwirt" der
Ausrichter

03

08

1973

„Richtfest“ erste Spießbratenhütte am Gebück, erbaut
von der Feuerwehr

 73

 -

1974

Im Zuge der Renovierung der Kirche wird ein Vorbau
(Windfang) errichtet

04

05

1974

Der Frauenchor wird erstmals „Meisterchor des
Landes Rheinland-Pfalz“

 

06

1975

Der Weg vom Dorf bis zum Kraftwerk wird asphaltiert

 

 

1976

Verkauf der letzten Schule (Hauptstraße 6) und der
Lehrer-Dienstwohnung

 

 

1977

Cramberg wird "Dorferneuerungsgemeinde"
und erhält in der Folge Zuschüsse für etliche öffentliche und private
Sanierungsmaßnahmen

 

11

1977

Neubau der Wanderschutzhütte am Prangerhof nach
Vorgaben des Naturpark Nassau, die bisherige Grillhütte von 1973 muss zuvor
abgerissen werden

 

 

1978

Erneuerung der Strom-Überlandleitung (Erhöhung auf
380 kV möglich)

01

10

1978

Bildung der Sozialstation Diez, die Diakoniestation
Cramberg (ehemalige Schwesternstation) wird aufgelöst

 

 

1979

Abriss der alten Schule (Hauptstraße 14) und des
Backhauses/Rathauses mit Viehwaage          
-Bau des Dorfplatzes als Ortsmittelpunkt-

 

03

1979

Ausbau der Bürgersteige (mit Pflanzbeeten) in der
Hauptstraße, die bisher frei hängenden Straßenlampen werden durch Lampen an
Rohrmasten ersetzt

09

12

1979

Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses

 

03

1980

Erster Bau des Kinderspielplatzes auf dem früheren
Kirchhof zwischen der Kirche und dem Dorfgemeinschaftshaus

06

04

1980

Erstmals nach dem 2. Weltkrieg wird wieder die
"Sommerzeit" eingeführt

31

08

1980

Einweihung des neuen Dorfplatzes,      der Erlös der Veranstaltung wird an die
"Aktion Sorgenkind" gestiftet

23

09

1981

Erneuerung des Kirchturmhahnes (Gickelfest)                                                    

 

04

1983

Die Telefonleitung von Holzappel nach Cramberg
wird als Erdkabel neu verlegt, die Holzmasten werden abgebaut

29

05

1983

Jubiläumsfeier für die 150 Jahre alte Feuerspritze

 

02

1984

Jahrhunderthochwasser, Kraftwerk droht zu
überfluten

 

07

1984

Cramberg hatte zum Stichtag 30.06.1983 erstmals
unter 500 Einwohner,

der neue Gemeinderat hat daher nur noch 7
Ratsmitglieder

 

12

1984

Der Kreis-Schlauchwagen wird aus Cramberg
abgezogen (Freiendiez)

 85

-

1986

Ausbau aller Gassen zwischen Haupt- und Oberstraße

31

12

1986

Auflösung des Viehversicherungsvereins Cramberg
nach 111 Jahren

01

02

1987

Die Firma Hartmann übernimmt die Abbau-Rechte der
Kiesgrube in der Heide

30

05

1987

Jubiläumsfest zum 100-jährigen Bestehen des
Männergesangvereins

 

08

1987

Abriss der Pumpstation und Umbau des
Wasserbehälters in der Goss

 

 

1988

Der Obst- und Gartenbauverein legt in den brach
liegenden Gemeindegärten hinter dem Friedhof (ehemalige Pfarrgärten) einen
Obstbaum-Lehrgarten an.

Die erste Pflanzung umfasst 14 Obstbäume

 

06

1988

Cramberg wird Kreissieger im Wettbewerb
"Unser Dorf soll schöner werden", 5. Platz im Regierungsbezirk, 8.
Platz im Land Rheinland-Pfalz

31

12

1988

Erster Silvester-Umtrunk auf dem Dorfplatz.

Landrat Gerd Danco stiftet den Rotwein, die
Gemeinde die Laugenbrezel;   die
Freiwillige Feuerwehr übernimmt die Zubereitung und Ausgabe

 

07

1989

An der K 34 wird im Bereich des ehemaligen
Steinbruchs ein Wanderpark-platz zum Gabelstein angelegt

 

08

1989

Das Dach des Aussichtstempels auf dem Gabelstein
wird neu gedeckt, die Dachspitze wird erneuert

 

03

1990

Der Spielplatz wird saniert, Errichtung neuer
Spielgeräte

08

05

1990

Großbrand in Cramberg, die Schreinerei Müller
brennt vollständig ab

17

06

1990

Dekan Kuhmann wird nach 34 Jahren Dienstzeit als
Gemeindepfarrer in den Ruhestand verabschiedet

14

04

1991

Der Turnverein richtet die 13. Westdeutschen
Prellballmeisterschaften aus

01

07

1991

Die Gemeinde Schaumburg wird aufgelöst und kommt
zu Balduinstein

08

09

1991

Die Gemeinde feiert das 200-jährige Bestehen der
Cramberger Kirche

 

 

1992

Gründung des Fischereivereins Cramberg

 

06

1992

Bau einer neuen Buswartehalle in der Burgstraße
neben dem Dorfgemein-schaftshaus. Die alte Wartehalle aus Beton wird auf den
Bolzplatz umgesetzt

05

03

1993

Gründung des Fördervereins "Verein der
Freunde und Gönner der Freiwilli-gen Feuerwehr Cramberg" als Auflage des
Landes-Brandschutzgesetzes

 

04

1993

Übernahme der alten Dreschhalle durch die
Gemeinde, - Umbau, Verputz     Ein Teil
wird dem Obst- und Gartenbauverein zur Nutzung überlassen

01

07

1993

Einführung neuer Postleitzahlen, Cramberg erhält
65558

 

 

1994

Gründung des Großkaliber-Schützenvereins Cramberg

 93

  -

1994

Ausbau der Oberstraße

 

04

1994

Der Weiherplatz wird neu gestaltet und bepflanzt

 

07

1994

Cramberg hat wieder über 500 Einwohner, der neue Gemeinderat
hat nun-mehr 12 Ratsmitglieder, dazu den erstmals urgewählten Bürgermeister

 

 

1995

Demontage der Luftschutzsirene von der ehemaligen
Schule, Umbau als zusätzliche Feuerwehrsirene auf die Turnhalle

 

08

1995

Bau eines Fußweges zum Bocker Haus entlang der
Kreisstraßen K33/K34

30

09

1995

Die Postfiliale in Cramberg wird geschlossen

 

 

10

1995

Das Telefonhäuschen neben dem
Dorfgemeinschaftshaus wird wegen zu geringer Nutzung abgebaut

05

06

1996

Schließung des letzten Einzelhandelsgeschäftes
(Metzgerei Hofmann)

 

 

1997

Ausbau der Burg- und Eckerstraße

 

 

1997

Ausbau der Straßen um den Friedhof

 

 

1997

Errichtung der Baustraße im Neubaugebiet "Am
Trieb"

22

03

1998

Der Turnverein richtet die 35. Deutschen Prellballmeisterschaften
aus.

23

05

1998

Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen des
Turnverein Cramberg

 

04

1999

In der Krummsohl wird von der Familie Koch eine
der derzeit modernsten High-Tech-Schießsportanlagen Deutschlands in Betrieb genommen

18

06

2000

Einweihung der Kläranlage Cramberg

30

06

2000

Cramberg hat 494 Einwohner in 162 Wohngebäuden

437 evangelisch, 37 katholisch, 20 ohne Angabe

 

10

2000

Erneuerung Umgebung und Eingangsbereich
Dorfgemeinschaftshaus,  Renovierung
Feuerwehr-Gerätehaus (Elektroinstallation und neue Tore)

 

04

2001

Der Obstbaum-Lehrgarten wird um sieben
Obstbaum-Sorten erweitert

 

05

2001

Die Freiwillige Feuerwehr feiert das 50-jährige
Bestehen

08

10

2001

Der Weg vom Dorf bis zum Kraftwerk (2.150 m) wird neu
asphaltiert        Die SÜWAG
(Lahnkraftwerke) sowie die VGW beteiligen sich an den Kosten

02

12

2001

Auf dem Dorfplatz wird erstmals ein Adventsmarkt
unter Mitwirkung der Ortsvereine durchgeführt,   Spende der Überschüsse für soziale Zwecke

23

03

2002

Der Turnverein richtet in der Zentralen
Sportanlage in Diez die 24. West-deutschen Prellball-Meisterschaften der
Senioren aus

 

07

2002

Die Außenfassade des Dorfgemeinschaftshauses
erhält neuen Anstrich

 

08

2002

Ausbau der Borngasse mit dem Bereich um die
Stollenpumpe

31

12

2002

Der Fischereiverein Cramberg löst sich zum
Jahresende auf

 

06

2003

Am Goss-Brunnen (Quelle "In der Hehl")
wird der Holztrog aus dem Jahr 1988 durch den OGbV erneuert, der neue Trog
ist aus einem Eichenstamm

 

09

2003

Die Straße "In der Krummsohl" wird
fertig ausgebaut

13

09

2003

Der Obst- und Gartenbauverein feiert sein
50-jähriges Bestehen mit einem Festabend in der Turnhalle

 

10

2003

Die Wasserleitungen von der Pumpstation
Schäfergraben bis Hochbehälter

sowie vom Hochbehälter bis zum Ortsanfang werden
vollständig erneuert,

gleichzeitig wird eine Druckerhöhungsanlage im
Hochbehälter eingebaut

05

06

2004

Der Frauenchor feiert mit einem dreitägigen Fest
sein 50-jähriges Bestehen  Das Festzelt
ist auf einer Wiese "In der Krummsohl" aufgebaut

13

07

2007

Bei Bau der Gasleitung zwischen Holzappel und
Geilnau wird eine 1.850 kg schwere Luftmine aus dem 2. Weltkrieg freigelegt
und entschärft.

25

05

2008

Eröffnung - Der Spielplatz neben dem
Dorfgemeinschaftshaus wird vollstän-dig neu gestaltet und erhält neue
Spielgeräte; Fallschutz aus Hackschnitzeln

 

07

2008

Erneuerung des Vorplatzes der Leichenhalle und der
Wege auf dem Friedhof

 

03

2009

Die Bahn errichtet unterhalb Gabelstein einen
großen Fangzaun

 

03

2010

Im unteren Bereich Bocken wird ein Fangzaun für
das Stein-Geröll gebaut

 

08

2010

Die SÜWAG baut die Mittelspannungsleitung von
Holzappel nach Cramberg ab. Versorgung über Leitung Kraftwerk - Holzappel und
Erdkabel-Anschluss

04-

08

2011

Die Kreisstraße K 33 (Bocken) wird vollständig
erneuert. Zuvor Abholzung des Waldes oberhalb der Straße

23

10

2011

Eröffnung des umgebauten Dorfgemeinschaftshauses;
Anbau Treppenhaus mit Behindertenaufzug, Erneuerung Küche und Sanitärräume

30

10

2011

Auf dem Judenfriedhof wird eine Gedenktafel
errichtet

02

06

2012

Der Männergesangverein feiert sein 125-jähriges
Bestehen

 

11

2012

Der Wassertrog in der Goss wird erneuert (Beton)
und neu gestaltet

 

11

2012

Die Pflanzbeete in der Hauptstraße werden umgestaltet
und neu bepflanzt

17

11

2012

Der MGV pflanzt zum Jubiläum eine Linde am Rande
des Sportplatzes

31

12

2012

Zum 25. Silvesterumtrunk kommt der Initiator,
Landrat a.D. Gerd Danco

 

04

2013

Die Kreisstraße K 34 wird größtenteils erneuert (letzter
Abschnitt 2018)

 

10

2013

Das Dorfgemeinschaftshaus erhält eine neue
Dacheindeckung

 

10

2013

Die Gemeinden in der VG Diez bilden gemeinsam mit
der Syna
(früher
SÜWAG)
eine
Stromnetz-Gesellschaft und übernehmen die örtlichen Stromnetze

16

05

2014

2015

Der Ortsbauernverband wird aufgelöst

Die Wege auf dem Friedhof werden mit
Verbundpflaster befestigt

20

09

2015

Nach mehr als 50 Jahren wird der
zweijährliche  Dorfgemeinschaftstag aus
dem Dezember in den Sommer verlegt

 

12

2017

Großer Windbruch, Total-Abholzung zwischen K 33
und Tunnel-Ostportal

 

 

2018

und 2019  
Wegen Trockenheit im Sommer starker Befall mit Borkenkäfern, die
Fichten/Tannen in der gesamten Region sterben fast vollständig ab

20

04

2019

Die Gemeinde veranstaltet erstmals ein Osterfeuer
auf dem Dorfplatz

28

08

2019

Die Kirchengemeinde feiert „700 Jahre Kirchen in
Cramberg“

14

03

2020

Ausbruch Corona-Pandemie, das öffentliche Leben
kommt in vielen Bereichen zum Erliegen

 

07

2020

Die Cramberger Kirmes fällt (wegen Corona)
erstmals seit 1948 aus